Auf Baldurs Pfaden

Ich beschäftige mich schon seit längerer Zeit mit dem Gott Baldur.

Unter anderem las ich das Buch von Harry Eilenstein mit dem Titel "Baldur", was ich übrigens sehr empfehlen kann. Heute ging ich Wandern mit dem Pilz an meiner Seite. Als ich da so lang ging, erfreute sich mein Herz an den Blüten und der Weite der Wildwiese.

Ich grüßte die weidenden Schafe und sie grüßten mich zurück.

Ich war sehr entzückt und gar glücklich. Als ich weiter schritt erreichte ich die Bäume und den Wald. Diese Begegnung änderte meine Stimmung beinah schlagartig. Mich überkam Angst, Unwohlsein, ja gar sogar Panik! Ich ließ mich aber nicht beunruhigen und setze meinen Weg fort. Es wurde besser und ich begann mich mit meinem Freund gut zu verstehen. Nach einiger Zeit bemerkte ich Blätter auf dem Weg. Es waren keine gewöhnlichen Blätter, nein, es waren die Blätter der Mistel! So blickte ich nach oben, konnte aber keine Misteln erkennen. So schritt ich weiter und wieder lagen die Blätter am Boden. Jetzt waren auch die Misteln zu sehen aber viel zu hoch zum pflücken. So schritt ich weiter und wieder waren Mistelblätter, wie absichtlich und gleichmäßig verteilt am Weg zu erkennen. Und plötzlich, unweit des Weges, hing eine kleine, junge Mistel an einem Zweig eines Walnussbaumes, in einer Höhe, grade niedrig genug, um sie pflücken zu können. So trennte ich sie von Baume ab und bedankte mich bei Baldur und beim Baum. Langsam verabschiedete sich mein Freund, der Pilz, von mir und ich schritt mit der Mistel in der Hand glücklich und seelig Heim. Ich ging von Midgard aus nach Utgard, sah Asgard und kam wieder in Midgard an! Heil dir Baldur! Asa og Vana Marcel

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